Weltklimagipfel in Kopenhagen

Heute geht’s also los – ob all die Aktionen und Proteste etwas bewirken? Die Politik ist doch generell recht schwerfällig, wenn es um Entscheidungen geht, deren Auswirkungen über die jeweilige Wahlperiode hinausgehen. Und diese Entscheidungen gehen weit darüber hinaus – ob nun etwas fürs Klima und gegen den CO2-Ausstoss getan wird oder nicht. Ja, Frau Merkel, 2020 könnte es bereits zu spät sein…

(gefunden beim Werbeblogger)

So viele Aktionen, so viel Kreativität, so viele Prominente und Unbekannte, die sich engagieren. Liebe Politiker, wollt ihr diese gesammelte Energie wirklich verpuffen lassen? Dieses Video kursiert schon länger und drückt es gut aus (Tck Tck Tck):

Auch für die Wein-Web-Welt ist der Klimawandel schon lang ein Thema: schliesslich drohen traditionelle Sorten aus traditionellen Anbaugebieten zu verschwinden – oder sich zumindest stark zu verändern: wir müssen befürchten, dass z.B. ein Mosel-Riesling, den man heute mit prägnanter Säure, feiner Süße, Eleganz und Mineralität assoziiert, in 20 Jahren einem Neue-Welt-Riesling ähnelt – oder gar, dass der Riesling gar nicht mehr die Rebsorte ist, die die Region prägt. Unvorstellbar? Mal sehen… Weinmacher Dirk Würtz zum Beispiel sieht das noch extremer und fürchtet, dass Kaiserslautern bald Nordseehafen werden könne…

Und auch die Web-Szene wird aktiv: vor kurzem das GlobalFutureCamp in Berlin, nun plant Valentin Tomaschek ein EnergyCamp in Hamburg (via Cem Basman). In nettem Ambiente – auf dem Museumsschiff Cap San Diego im Hamburger Hafen. Hoffen wir, dass es was hilft!

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